Jetzt 3 kaufen und nur 2 bezahlen!*

Weltall-Wednesday - Skurrile Fakten über den Weltraum

An unserem Weltall-Wednesday verraten wir euch jede Woche einen spannenden Fakt über unser Universum, der euch definitiv umhauen wird. Gibt es Planeten aus Diamanten? Können Astronauten in ihren Raumanzügen pfeifen? Und warum dürfen sie bitte nicht rülpsen? Und what? Es gibt Planeten, auf denen es Glas regnet? Glaubt ihr nicht? Wir haben die Antwort!

#19 Das Wort "Galaxie" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "verschüttete Milch".

Unsere Galaxie, die Milchstraße, ist ja eher eine schüchterne Gesellin - sehen kann man sie nur, wenn die Nacht sehr klar und seehr dunkel ist. Bei diesem winterlichen Wolkengewaber gar nicht so leicht. Ihren Namen hat sie übrigens von den Griechen bekommen: "Verschüttete Milch" sahen sie in unserer Galaxie, von der Göttin Hera über den Himmel verspritzt, als sie beim Aufwachen plötzlich Herakles an ihrem Busen trinken sah (so so)!

#18 Auf dem Jupiter gibt es Stürme, die mehrere Jahrzehnte dauern. 

Na? Habt ihr schon Bammel vor den fiesen Winterstürmen? Der Jupiter kann darüber nur müde lächeln: Auf dem größten Planeten unseres Sonnensystems wirbelt nämlich seit hunderten von Jahren ein gigantischer Sturm. Das „rötliche Auge“ ist sogar dreimal größer als die Erde und, mit 480 bis 630 km/h dreimal stärker als ein Hurrikan (oh Gott). Dagegen sind unsere Winterstürme wohl eher "Mini-Stürmchen"!

#17 Coca Cola war das erste Softgetränk, das im All konsumiert wurde.

Im Jahr 1985 startete die Weltraumfähre Challenger zu ihrer achten Weltraum-Mission im Rahmen des NASA-Spaceshuttle-Programms. Mit an Bord: Die Coca Cola Space Can! Als wäre das populärste Getränk der Erde nicht schon Kult genug, sollte es jetzt auch noch der erste Softdrink werden, der jemals im Weltall konsumiert werden würde. Die Realisierung stellte die Crew vorher jedoch vor einige Herausforderungen: Kohlendioxidhaltige Getränke kann man im All nämlich nicht trinken - wegen der Druckverhältnisse würde die Kohlensäure sofort entweichen. Die strengen Sicherheitsanforderungen im Raumschiff erschwerten das Vorhaben zusätzlich. 

Die Lösung: Die Coca Cola Space Can, die die Coca Cola Company extra für die Weltraum-Mission entwickelte und die Firma stolze 250 000 US Dollar kostete (what)! Äußerlich unterschied sich die Can kaum von der normalen Cola Dose - im Inneren befand sich die Flüssigkeit aber in einer Blase, die die Kohlensäure ständig unter Druck hielt. Zusätzlich verhinderte ein Durchflussbegrenzer das unkontrollierte Übersprudeln der Brause.

Wir wären auf jeden Fall sofort dabei, mal eine Cola im Weltraum zu trinken! Das schöne Knackgeräusch beim Öffnen würde man aber leider nicht hören - warum? Schaut doch mal bei #11 vorbei!

#16 Auf dem Mars wiegen wir nur die Hälfte.

Eine Diät, mit der man auf einen Schlag über die Hälfte an Gewicht verliert? What? Auf dem Mars wäre das tatsächlich möglich: Hier reduziert sich das Körpergewicht um mehr als die Hälfte. Grund dafür sind die unterschiedlichen Schwerkraftverhältnisse auf den verschiedenen Planeten. 

#15 Astronauten dürfen keine Bohnen essen.

Vor ihrem All-Abenteuer müssen sich Astronauten einer speziellen Low-Carb-Diät unterziehen. Bohnen sind dabei ganz besonders verboten: Astronautenanzüge sind nämlich nicht in der Lage, größere Mengen an austretendem Gas ausreichend abzusondern. Wir finden: Gibt schlimmeres, als auf Bohnen zu verzichten, oder?

#14 Der Mond steht in Australien Kopf (oh Gott!).

Da man sich in Australien von uns aus südlich des Äquators befindet, steht man gewissermaßen Kopf. Und so scheinen auch Mond und Mondphasen umgekehrt. Verrückt, oder?

#13 ¡Ay, caramba! Eine Galaxie mit Hut!

Es gibt eine Galaxie mit mittelamerikanischer Kopfbedeckung: Die "Sombrerogalaxie" ist eine Spiralgalaxie im Sternenbild Jungfrau und befindet sich ca. 50 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Ihren Namen trägt sie wegen ihrer rund-elliptischen Form - manche Forscher bezeichnen sie deswegen sogar als Galaxie mit gespaltener Persönlichkeit! ⠀

#12 Im Universum gibt es 70 Trilliarden Sterne!

So viele Sterne gibt es Forschern zufolge im Weltraum - das ist eine 7 mit 22 (!) Nullen. Wir fragen uns: Wie lange hat es wohl gedauert die zu zählen? ;)

#11 Psst!

Im gesamten Weltraum ist es vollkommen still: Das Weltall besteht aus einem riesigen Vakuum - zwar gibt es einige Vibrationen und Schallwellen - die sind für das menschliche Ohr aber nicht wahrnehmbar. Da kann keine Bibliothek der Welt mithalten!

#10 Alle Planeten unseres Sonnensystems würden zwischen die Erde und den Mond passen.

Unser schöner Mond ist ganz schön weit von uns entfernt (schade eigentlich - so ein kleiner Mondspaziergang hätte schon was). Aber SO weit hätten wir auch nicht gedacht: Wenn man alle Planeten unseres Sonnensystems zwischen Erde und Mond befördern würde, wären immer noch unglaubliche 8.030 km Raum dazwischen!

#9 Der erste Astronaut der USA schmuggelte mehrere Golfbälle auf den Mond.

Wie wäre es mit einer kleinen Runde Golf auf dem Mond? Na klar doch! Al Shepard, erster Astronaut der Vereinigten Staaten und fünfter Mensch auf dem Mond, schrieb als erster Golfspieler auf dem Mond 1971 Geschichte. Aufgrund des steifen Raumanzuges musste er einhändig schlagen. Beim vierten Versuch schlug er den Ball sogar einige hundert Meter weit!

#8 Stellt euch mal vor, ihr müsstet rülpsen, dürft es aber nicht.

Im Weltraum wäre dies der Fall: Die im Magen gesammelte Luft kann wegen der Schwerelosigkeit im All nicht entweichen.

Heraus muss die Luft natürlich und das geht bekanntermaßen nur auf einem anderen Weg (igitt): Die dänische Molkerei Arla hat sogar einmal an Spezialprodukten gearbeitet, die den Drang zum Pupsen bei Astronauten im Weltraum vermindern sollten. Was daraus geworden ist, wissen wir nicht. Wir sind zumindest sehr froh, dass wir hier auf der Erde sorgenfrei Luft ablassen können.

#7 Auf dem Jupiter und Saturn regnet es Diamanten.

Auf den beiden Planeten hagelt es tatsächlich Diamanten. Gebildet werden sie wenn Gewitterstürme Methan in Ruß (Kohlenstoff) verwandeln. Diese härten dann beim Herabfallen zu Graphit- und Diamantbrocken aus. Dabei haben die größten Diamanten ca. 1cm Durchmesser. Wir würden da mal hinfahren – wer kommt mit?

#6 Ein Raumanzug kostet im Schnitt 12 Millionen Dollar.

Wenn ihr das nächste Mal beim Shoppen zu viel ausgebt – denkt einfach daran: Ein Raumanzug kostet im Schnitt 12 Millionen Dollar und ist damit die wohl teuerste Ausgehkleidung, die es gibt. Ein Raumanzug für Außenarbeiten simuliert dort oben nämlich ein Stück „Erde“: Er bewahrt den Träger vor extremen Temperaturen, Strahlung, Mikrometeoriten und dient als Kommunikations- und Fortbewegungsmittel. Das macht den Preis doch wieder verständlich!

#5 Astronauten können in ihren Raumanzügen nicht pfeifen.

Aufgrund des Drucks, der im Inneren eines Raumanzuges herrscht, können Astronauten im All nicht pfeifen. Dabei könnte man doch bestimmt so schöne Liedchen pfeifen, wenn man da Draußen so herumschwebt (verdammt!).

#4 Die Stiefelabdrücke von der Mondlandung sind wahrscheinlich in drei Millionen Jahren noch zu sehen.

Unglaublich, oder? Das liegt an der fehlenden Erosion durch Wind und Wasser auf dem Mond. Solange also kein Meteorit einschlägt und die Fußspuren zerstört, werden sie wohl für immer da sein. Das nennt man mal "Einen bleibenden Eindruck hinterlassen"!

#3 Im Universum gibt es mehr Sterne als Sandkörnchen auf der Erde.

1.000.000.000.000.000.000.000.000  – ganz schön lang, oder? So viele, oder auch eine Quadrillionen Sterne, soll es tatsächlich geben. Daneben sehen die rund sieben Trillionen und fünfhundert Billarden Sandkörnchen auf der Erde ganz schön mickrig aus, oder?

#2 Es gibt einen Planeten, auf dem es horizontal Glas regnet.

2013 hat das sogenannte „Hubble-Teleskop“ einen blauen Planeten entdeckt, der unserer Erde ziemlich ähnlich sieht – das ist aber auch schon das einzige an Gemeinsamkeiten: Dort ist es nämlich 1.000 Grad warm und es regnet Glas – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2700km/h (autsch). Da ist uns unser Regen dann wohl doch lieber.

#1 Es gibt einen Planeten, der aus Diamant besteht und zweimal so groß wie die Erde ist.

Ein Planet, der aus Diamanten besteht? Nichts wie hin da, Ladies! Der „Diamantplanet“, oder auch „55 Cancri e“ besteht vorwiegend aus Calcium- und Aluminiummineralen, darunter sogenannte „Korundvarianten“ wie Saphir und Rubin. Entdeckt wurde der Diamantplanet übrigens erst vor wenigen Jahren.

Na, seid ihr jetzt auch im Space-Fever? Für ein bisschen mehr Weltraum-Stimmung zu Hause, besucht uns doch mal auf https://nachthimmel.shop/ !

 

 

©studiostoks - stock.adobe.com

©intueri - stock.adobe.com